3D-Druck Kosten senken: 10 praktische Tipps
Mit diesen 10 Tipps kannst du deine 3D-Druckkosten um bis zu 40% senken — von der Filament-Beschaffung bis zur Druckoptimierung.
1–3: Material günstiger einkaufen
1. Filament im Multipack kaufen: 3er-Packs kosten oft unter 15 €/kg statt 20+ €/kg im Einzelkauf — das spart sofort 25%. 2. Marken-Alternativen testen: eSUN PLA+ und JAYO PETG bieten vergleichbare Qualität wie Bambu Lab oder Prusament zu 30–40% weniger. 3. Refill-Spulen nutzen: Einige Hersteller bieten Refill-Rollen ohne Spule an — ca. 15% günstiger und umweltfreundlicher.
4–6: Druckeinstellungen optimieren
4. Infill reduzieren: Die meisten Deko-Objekte brauchen nur 10–15% Infill statt der Standard-20%. Spart 10–15% Material. Für funktionale Teile: Gyroid-Infill bei 20% ist stabiler als Grid bei 30%. 5. Wandstärke erhöhen, Infill senken: 3 Wände + 10% Infill ist oft stabiler UND günstiger als 2 Wände + 20% Infill. 6. Support minimieren: Teile so orientieren, dass möglichst wenig Stützstruktur nötig ist. Support-Material ist verschwendetes Filament.
7–8: Fehldruck-Quote senken
7. Erste Schicht perfektionieren: 80% aller Fehldrucke scheitern an der Bettadhäsion. Ein PEI-Druckbett (ca. 20 €) verbessert die Haftung drastisch. 8. Filament trocken lagern: Feuchtes Filament verursacht Stringing, Blobbing und Unter-Extrusion. Ein Filament-Trockner (ca. 50 €) reduziert die Fehldruck-Quote um 5–10 Prozentpunkte. Bei 100 Drucken pro Jahr spart das 5–10 verschwendete Drucke.
9–10: Druckzeit und Strom sparen
9. Druckgeschwindigkeit erhöhen: Moderne Speed-Drucker (Bambu Lab, Creality K1) drucken 2–3× schneller bei vergleichbarer Qualität. Kürzere Druckzeit = weniger Stromkosten und Verschleiß. 10. Smarte Steckdose nutzen: Drucker über Nacht ausschalten (nicht auf Standby lassen). Eine smarte Steckdose mit Zeitsteuerung spart 5–10 € pro Jahr an Standby-Strom und zeigt den echten Verbrauch.
Zusammenfassung: So viel kannst du sparen
Multipack-Filament + optimiertes Infill + reduzierte Fehldrucke können die Kosten pro Druck um 30–40% senken. Bei einem typischen Hobby-Drucker mit 200 Drucken pro Jahr ergibt das eine Ersparnis von 50–150 €. Berechne deine individuellen Kosten mit unserem Kostenrechner und finde heraus, wo dein größtes Sparpotenzial liegt.
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